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AHA-SÄUREN
AHA-Säuren (Alpha-Hydroxysäuren) sind natürliche Frucht- und Milchsäuren aus Trauben, Äpfeln, Oliven, Zitronen und Milch. Sie bekämpfen Falten, machen die Haut zart und verfeinern das Hautbild. In vielen Anti-Age Produkten sind AHA’s enthalten.

 

ALGEN
Der Extrakt aus der Spirulina-Blaualge ist reich an zahlreichen Nährstoffen, darunter Aminosäuren, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie Gamma-Linolensäure, Vitamine (B1, B2, B3, B6 und B12 sowie Vitamin E), Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Chrom und Selen. Spirulina enthält ein vollwertiges Pflanzeneiweiß mit allen 8 essentiellen Aminosäuren. Pflegt und schützt und unterstützt die Hautregeneration.

 

CERAMIDE
Diese natürlichen Fette (vermutlich von Cerebrum lat.= Gehirn) sitzen in der Hornschicht der Haut und bilden dort eine Barriere, die vor Feuchtigkeitsverlust und Fremdkörpern (z. B. Keimen) schützt. Künstliche Ceramidbausteine, die etwa aus Hefe gewonnen werden können, stecken in vielen Cremes und Anti-Aging-Konzentraten: Sie pflegen trockene Haut weich und verleihen ihr Elastizität. In Conditionern bauen sie eine strapazierte Haarstruktur wieder auf.

 

EMULGATOREN
Sie werden in Cremes und Lotionen verwendet, um zwei Stoffe miteinander zu verbinden, die sich normalerweise nicht vermischen – Wasser und Öl. Emulgatoren (lat. Emulgere = ausschöpfen, ausmelken) und lipophile (fettanziehende) Elemente – und schlagen so eine Brücke zwischen Wasser und Öl.

 

ENZYME
Sie sind die Motoren in unserem Körper. Enzyme (altgriech. Kunstwort abgeleitet von lat. Fermentium = Sauerteig, bezieht sich auf den Gärungsprozess) initiieren oder beschleunigen chemische Prozesse wie etwa den Stoffwechsel oder die Wundheilung. Und weil jedes der rund 20.000 Eiweißmoleküle auf ein bestimmtes Aufgabenfeld spezialisiert ist, können sie in Kosmetika gezielt eingesetzt werden. In der Gesichtspflege stoppen sie zum Beispiel den Abbau von Kollagen, in Sonnenlotionen verhindern sie UV-Schäden, und in Cellulitecremes bauen sie Hornzellen ab und machen den Weg frei für Straffungswirkstoffe.

 

FRUCHTSÄUREN
Fruchtsäuren werden auch Hydroxysäuren oder AHA-Fruchtsäuren (Alpha Hydroxy Acids) genannt. Für die Kosmetik interessant sind die Glykolsäure, Milchsäure, Apfelsäure, Weinsäure, Zitronensäure und Salicylisäure. Alpha-Hydroxy-Säuren wirken nicht nur feuchtigkeitsregulierend, sondern regen auch den Zellstoffwechsel an und fördern die Abschuppung der äußeren Hornhaut.

 

HYALURONSÄURE
Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und gehört zur Familie der Mucopolysaccharide. Sie wird biotechnologisch aus der Zellmembran von Mikroorganismen gewonnen. Die wichtigste Eigenschaft der Hyaluronsäure ist ihr außergewöhnlich hohes Wasserbindevermögen. In Verbindung mit Wasser hinterlässt Hyaluronsäure einen wasserhaltigen Film auf der Haut und trägt entscheidend zu einer glatten, samtigen Haut bei.

 

ISOFLAVONE
Isoflavone kommen in Soja, Hopfen, Jamswurzel und Kleearten vor. Sie gehören zur Gruppe der Phytohormone, die die Pflanze vor Pilzbefall schützen. In Anti-Aging-Cremes sollen die hormonähnlich wirkenden Isoflavone die Kollagenproduktion der Haut wieder auf Touren bringen.

 

LIPOSOME
Liposome sind mikroskopisch kleine Hohlkörper, die wegen ihrer Ähnlichkeit mit der natürlichen Zellmembran von der Hornschicht adsorbiert werden und deren Barrierefunktion erhöhen. Sie dienen als „Transportsystem“ für empfindliche Wirkstoffe. In der Kosmetik finden Liposome vor allem in der Anti-Age-Pflege Verwendung.

 

PEPTIDE
Peptide sind körpereigene Eiweisbausteine (=Ketten aus Aminosäuren) aus denen Haare und Haut bestehen. Sie dienen als Botenstoffe zwischen den Zellen und regulieren auch den Stoffwechsel innerhalb der Zellen. Besonders in der Anti-Aging Kosmetik finden Peptide Anwendung und haben je nach Größe der Molekülkette unterschiedliche Funktionen. Sie sollen Mimikfältchen reduzieren, den Kollagenaufbau ankurbeln und zudem intensiv feuchtigkeitsbindend wirken.

 

POLYPHENOLE
Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenwirkstoffen. Besonders gute Lieferanten sind Weintrauben, Oliven, grüner Tee und Granatapfel. Nachgewiesen ist ihre entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung. In Cremes übernehmen sie eine wichtige Schutzfunktion, da sie Freie Radikale abwehren und somit die Haut vor frühzeitigem Altern bewahren.

 

Q 10
Q10 ist ein körpereigenes Co-Enzym, das für die Energiegewinnung jeder einzelnen Zelle wichtig ist. Die Coenzyme Q (1-10) werden auch Ubiquinone genannt, nach dem Lateinischen „ubi“ (überall), da diese Substanzen in allen lebenden Zellen vorkommen. In der Kosmetik wird Q10 als Fänger von freien Radikalen (Antioxidantien) eingesetzt.

 

UREA
Urea ist die Inci-Bezeichnung für Harnstoff und wird häufig in Cremes für trockene Haut und empfindliche Haut verwendet, da es sehr gute feuchtigkeitsbindende Eigenschaften aufweist.

 

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