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Wir alle haben einen Alltag, der von vielen Wiederholungen geprägt ist: Schlafen, essen, arbeiten und Freizeitvergnügen. Dieser gleichbleibende Rhythmus gibt unserem Leben Struktur, macht es aber über längere Zeit auch recht eintönig. Wenn wir dieses bequeme Leben führen, verlieren wir auch schnell den Mut, Neues zu wagen und uns weiterzuentwickeln. Dabei werden wir reichlich belohnt, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Durch neue Erfahrungen lernen wir dazu und wir entwickeln uns weiter. Wie du den Start in ein aktiveres Leben hinlegst, erfährst du hier.

Alles auf Anfang: Erfinde dich neu

Manchmal kommt der Impuls von außen: Du ziehst für ein Studium oder die Ausbildung in eine neue Stadt oder du beginnst einen neuen Job. Eine solche Gelegenheit kannst du perfekt für deinen persönlichen Neustart nutzen. Niemand kennt dich, also hast du die Chance dich neu zu erfinden! Mit den Jahren und unseren gemachten Erfahrungen verändern wir uns. Deshalb ist es gut und wichtig, dass wir auch unser soziales Umfeld unserer stetig wachsenden Persönlichkeit anpassen. Keine Frage: Es ist toll, wenn wir auf einen festen Freundeskreis zählen können. Aber bist du noch dieselbe Person wie vor zehn Jahren? Sicher nicht. Langjährige Freunde werden in dir aber oft noch dieselbe Person sehen, die du früher einmal warst. Wenn du neue Menschen kennenlernst, kannst du dich ihnen so zeigen, wie du dich heute fühlst und gerne gesehen werden möchtest. Sie kennen deine Schwächen und Fehltritte nicht und bewerten dich nicht nach deiner Vergangenheit. Das kann ein unheimlich befreiendes Gefühl sein, probiere es aus! Du wirst bemerken, wie Teile deiner Vergangenheit wie ein Ballast von dir abfallen. Warst du früher als die Schüchterne bekannt? Hattest du den Ruf, immer zu spät zu einer Verabredung zu kommen? Zu einer positiven Persönlichkeitsentwicklung gehört es sich frei zu machen von diesen Altlasten und schlechten Eigenschaften. Wenn du neue Leute kennenlernst, beginnst du noch einmal neu auf einem weißen Blatt Papier, welches zu mit deiner neuen Persönlichkeit gestalten kannst.

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Nichts ist so belebend wie ein Sprung ins kalte Wasser

Auch wenn du nicht umziehst oder den Job wechselst, kannst du deine Komfortzone jederzeit verlassen. Du solltest sogar! „Das Leben beginnt am Ende deiner Komfortzone“, sagte Neale Donald Walsch, der US-amerikanische Autor der Bestseller-Trilogie “Gespräche mit Gott”. Mit diesem Gedanken hat er absolut Recht, denn in unserem gleichbleibenden Alltag warten weder Überraschungen noch Herausforderungen, an denen wir als Mensch und Persönlichkeit wachsen können. Dafür müssen wir unsere Komfortzone verlassen und in die sogenannte Lernzone, auch Stresszone genannt, eintreten. In neuen und unbekannten Situationen pocht uns das Herz bis zum Hals und wir sind hochgespannt. Unser Gehirn ist aktiv und bereit, sich der Herausforderung zu stellen. Wenn du Angst davor hast, dich für diesen Single-Kochabend anzumelden, dann tue es erst recht! Die Belohnung ist ein großartiges und beflügelndes Gefühl, das dir über lange Zeit erhalten bleibt. Klar bleiben erst einmal Zweifel und die Frage, was an diesem Abend passieren wird. Aber auch wenn du an diesem Abend nicht deinen Traumpartner triffst, bleibt das Gefühl von Stolz. Du kannst stolz auf dich sein, dass du etwas Neues gewagt und über deinen Schatten gesprungen bist. Mit dieser neuen Erfahrung wird es dir schneller leichter fallen, regelmäßig deine Komfortzone zu verlassen.

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Gute Vorsätze müssen es nicht bleiben: Tipps für deinen Weg aus der Komfortzone

Wir sollten also hin und wieder unsere Komfortzone verlassen. Dein Weg dorthin kann ganz unterschiedlich aussehen. Frage dich doch einmal selbst, warum du in deiner Komfortzone festhängst.

Bist du zu bequem?
Bist du unschlüssig, was neue Herausforderungen für dich wären?
Brauchst du Ideen für Aktivitäten?

Unsere Vorschläge für deinen Weg aus der Komfortzone:

  • Neues Hobby: Besuche den Malkurs, weil du es dir schon viele Jahre vorgenommen hast.
  • Tritt einem Verein bei: Engagiere dich in der Nachbarschaftshilfe oder dem Sportverein und treffe neue Leute.
  • Nimm am öffentlichen Leben teil: Besuche das Straßenfest in deiner Nähe und lerne deine Nachbarn kennen.
  • Erfülle dir einen Wunsch: Schließe die Augen und überlege, was du schon immer in die Tat umsetzen wolltest. Den Jakobsweg ablaufen? Bungeejumping? Von einem Langhaarschnitt auf eine Kurzhaarfrisur umsteigen? Tu es!
  • Lerne etwas Neues: Erweitere dein Wissen und deinen Erfahrungshorizont, in dem du dein Gehirn mit neuer Nahrung versorgst. Lerne eine neue Sprache oder besuche einen Erste-Hilfe-Kurs.

Um aus der Komfortzone herauszukommen, kannst du auch deine täglichen Routinen aufbrechen. Anstatt morgens schnell den ersten Kaffee runterzuspülen, könntest du eine halbe Stunde früher aufstehen, dir einen Kaffee aufbrühen und dir fünf Minuten Wake Up Yoga gönnen. Schon startest du ganz anders in den Tag!

Selbstbewusstsein stärken: Trau dir Neues zu!

Eine Komfortzone kann auch von einem vermeintlichen Wohlfühlort zu einem Gefängnis werden, wenn du dir nichts zutraust und dich in ihr versteckst. Vielleicht möchtest du schon lange tanzen lernen, aber Selbstzweifel halten dich zurück? Oder fehlt dir im Job die Durchsetzungskraft? Dann solltest du deine Komfortzone erst recht verlassen, um nach und nach dein Selbstbewusstsein zu stärken. Stelle dir vor, wie du auf deine Mitmenschen wirken möchtest und dann spiele dein „Besser-Ich“. Es geht nicht darum, sich selbst zu verstellen. Während du die selbstbewusste Frau oder den charmanten Typen spielst, gehst du vielmehr in deiner Rolle auf und entwickelst ein neues Selbstbewusstsein. Es ist ein toller Effekt, dass du so nach und nach zu dem Menschen wirst, der du sein möchtest. Wenn du die Komfortzone für solche Experimente immer wieder verlässt, kannst du deine Persönlichkeit weiterentwickeln und dich selbst besser kennen lernen.

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Eine positive Persönlichkeitsentwicklung fängt im Kleinen an

Natürlich ist es nicht jedem gegeben, fremde Menschen auf der Straße anzusprechen oder in Meetings den Ton anzugeben. Aber gerade für schüchterne Menschen ist es wichtig, sich selbst zu beweisen, was in ihnen steckt. Wenn du zu den introvertierten Menschen gehörst, dann stelle dir jeden Tag eine kleine Aufgabe, an der du Stück für Stück wächst.

  • Verantwortung übernehmen: Lasse dir im Job ein Projekt übertragen und zeige dir und allen, dass du es schaffst.
  • Gehe auf Menschen zu: Lade die neue Kollegin zum Mittagessen ein oder setze dich in der Vorlesung bewusst nicht in die letzte Reihe.
  • Raise your Voice: Dein Kollege redet viel, aber kommt nicht auf den Punkt? Sage ihm deine Meinung und fordere ihn zu einem klaren Standpunkt auf.

Suche dir deine persönlichen Abenteuer im Alltag und du wirst merken, wie gut sie dir tun und dein Leben bereichern.

Zum Sprung aus der Komfortzone gehört auch, alte Beziehungen loszulassen und im Hier und Jetzt anzukommen. In unserem Beitrag „Thank you, next: Das kannst du aus vergangenen Beziehungen lernen“ erfährst du, wie du das Ende einer Beziehung für deine Persönlichkeitsentwicklung nutzen kannst.

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