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Jede Epoche hat ihre ganz besonderen Schönheits-Rituale. Manche haben sich bis heute durchgesetzt, andere sind zum Glück in Vergessenheit geraten. Die berühmte Kaiserin Sissi ließ in Sachen Beauty nichts aus. Über Nacht legte sie sich rohes Kalbfleisch aufs Gesicht und fixierte es unter einer Ledermaske. Das im Fleisch enthaltene Collagen und Eiweiß sorgte für einen straffenden Effekt und eine Stärkung der Gewebestruktur. Zum Glück hat sich die Kosmetikindustrie im Laufe der Zeit andere Schönheitstipps von Sissi abgeschaut, wie zum Beispiel die Verwendung von Erdbeeren als Gesichtsmaske. Ja, richtig gelesen: Sissi nutzte neben klassischen Gurkenmasken nämlich auch Pürees aus frischen Erdbeeren. Von der verjüngenden Wirkung der Fruchtsäuren sind Dermatologen auch heute überzeugt. Schaut man sich die Beauty-Rituale der vergangenen Jahrhunderte an, entdeckt man einige wirkungsvolle Komplexe, die auch heute noch Verwendung in der Komsetik finden. Neben ausgefeilten Rezepturen, die von Schönheitsidealen wie Cleopatra verwendet wurden, halten sich aber auch heutzutage noch regelrechte Beautymythen, die im schlimmsten Fall sogar gefährlich für unseren Körper sind.

Mythos 1: Fettige Haut niemals mit Öl pflegen

Falsch! Genau das Gegenteil ist der Fall. Wer zu den fettigen Hauttypen zählt, glaubt leider häufig Pickel nur durch aggressives Austrocknen loswerden zu können. Allerdings gibt es für jeden Hauttyp das passende Öl. Pickel, insbesondere fiese Eiterpickel können hervorragend mit erlesenem Teebaumöl bekämpft werden. Für Australiens Ureinwohner, die Aborigines, zählt es schon seit langem zu den wirkungsvollsten Heilmitteln bei der Behandlung verschiedenster Hautkrankheiten. Heute wird es aufgrund seiner antiseptischen, antibakteriellen und fungiziden Wirkung u.a. zur Therapie von Akne und Neurodermitis eingesetzt. Außerdem kann es wunderbar bei Erkältungskrankheiten, Infektionen oder Kopfschmerzen verwendet werden. Dazu einfach ein paar Tropfen Teebaumöl in ein Wasserbad geben und den den wohlduftenden Dampf einatmen. Wer unter fettiger und unreiner Haut leidet, dem empfehle ich die Anti Pickel Maske mit Teebaumöl von Schaebens. Bei regelmäßiger Anwendung werden Verunreinigungen sichtbar reduziert und fettiger Haut aktiv vorgebeugt. Die passende Maske für deinen Hauttyp findest du hier.

Mythos 2: Zahnpasta lässt Pickel über Nacht verschwinden

Als Teenager leidet fast jeder unter unreiner Haut. Und als solcher ist man empfängliche für jeden nützlichen Tipp zur Bekämpfung von Pickeln – und sei er noch so absurd. Ein wenig Zahnpasta auf die Pickel aufgetragen und am nächsten Tag mit samtweicher aufwachen – funktioniert das? Jein! Zahnpasta wirkt zwar antiseptisch (verringert also die Vermehrung von Keimen) und entzieht Entzündungen Flüssigkeit, gleichzeitig enthält sie aber auch Zutaten wie Menthol, Fluoride und Sorbitol, die die Haut reizen und Entzündungen sogar verstärken. Ein Kamillen-Dampfbad hingegen ist ein wertvoller Haushaltstipp. Dazu kocht man Wasser in einem großen Topf auf, gibt die Blüten hinzu und hält den Kopf unter einem Handtuch über den Wasserdampf. Anschließend bietet sich die Verwendung einer Erdbeer Peeling Maske oder einer Aloe Vera Maske besonders gut an. Da die Poren nach dem Dampfbad geöffnet sind, können die pflegenden Wirkstoffe noch besser aufgenommen werden.

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Mythos 3: Make-up verstopft die Poren

Stimmt so nicht! Nur wer seine Haut morgens und abends nicht reinigt oder minderwertige Produkte verwendet, läuft Gefahr, dass sich die Poren verstopfen. Im Gegensatz zu früher beinhalten Foundations heutzutage nämlich keine aufquellenden Bestandteile mehr, wie z.B. wie Reisstärke, die sich wie ein Teppich über die Poren legte. In der Regel haben die Produkte heute sogar eine pflegende Wirkung auf unsere Haut – besonders Produktlinien aus der Naturkosmetik sind darauf ausgerichtet, der Haut nicht nur einen ebenmäßigen Teint zu verleihen, sondern sie gleichzeitig zu pflegen. Um Bakterien und Schmutz fernzuhalten, sollten die Kosmetikpinsel regelmäßig gereinigt werden. Hier findet ihr alle Tipps zur richtigen Pinselreinigung.

Mythos 4: Hämorrhoidensalbe mindert Tränensäcke und Falten

Bloß nicht ausprobieren! Schönheitsköniginnen und sogar renommierte Schauspielerinnen haben in der Vergangenheit für viele Schlagzeilen gesorgt, indem sie begeisternd von ihren Erfolgen bei der Bekämpfung von Falten mit Hämorrhoidensalbe berichteten. Solche Salben enthalten jedoch Wirkstoffe, die die Haut austrocknen und somit die Faltenbildung verstärken. Auch lokale Betäubungsmittel, die in vielen solcher Salben beinhaltet sind, haben rund um die Augen nichts verloren. Nicht umsonst gibt es eine große Auswahl von wirkungsvollen Cremes und Seren, die die dünne Haut um die Augen herum sanft pflegen. Aus dem Schaebens-Sortiment kann ich euch die Augen & Lippen Maske empfehlen. Speziell für die besonders sensible Haut im Augen- und Lippenbereich entwickelt, sorgt der Anti-Falten-Komplex für sichtbar gemilderte Augenringe, Tränensäcke und Lippenfältchen.

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Mythos 5: Gesichtsmasken dürfen maximal 3x wöchentlich angewendet werden

Obwohl die meisten von uns täglich verschiedene Cremes oder Seren verwenden, glauben einige, dass Masken nicht öfter als 3 Mal pro Woche angewendet werden sollten. Das ist jedoch falsch, denn viele Masken bieten eine noch intensivere und gleichzeitig schonendere Pflege als manche Tages- und Nachtcremes. Und weil Masken häufig in Einmalverpackungen verkauft werden, enthalten diese auch deutlich weniger Konservierungsmittel und andere potenziell allergene Stoffe, als einige Cremes in größeren Tuben und Tiegeln. Bei intensiv reinigenden Masken, beispielsweise mit Peeling-Effekt, sollte man sich jedoch an die Anwendungshinweise auf der Verpackung halten.

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