Plastikneutralität

Plastik gehört zu unserem alltäglichen Leben und findet sich in fast jedem Haushalt wieder. Jedes Jahr werden über 300 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Mit Plastik ist im eigentlichen Sinne Kunststoff gemeint, also Stoffe, die künstlich hergestellt werden und in der Natur so nicht vorkommen. Problematisch ist es, wenn diese Kunststoffe falsch entsorgt werden und den Weg in die Natur, insbesondere in die Ozeane finden.

Auch wir setzen bei unseren Packmitteln auf Kunststoff, denn die Vorteile des Materials im Vergleich zu möglichen Alternativen überwiegen nach wie vor. Wir sind uns dennoch unserer ökologischen Verantwortung bewusst und setzen uns aktiv für die weltweit fachgerechte Entsorgung von Plastikmüll ein. So arbeiten wir seit dem 01. Juni 2019 mit dem Unternehmen Plastic Bank zusammen und haben unser gesamtes Produktsortiment plastikneutral gestellt. Das Äquivalent der Gesamtmenge an Plastik, die durch uns in den Markt eingeführt wird, wird in Ländern, in denen Ozean Plastik ein besonders großes Problem ist, eingesammelt und der Recycling-Wertschöpfungskette zugeführt. Ziel ist es natürlich, auch zukünftig als Ausgleich für die in den Markt eingebrachten Kunststoffmengen mindestens 100 % dieser Menge an Plastik im Rahmen der Zusammenarbeit mit Plastic Bank auszugleichen.

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Über Plastic Bank

Durch die Zusammenarbeit mit Plastic Bank unterstützen wir einen der führenden Lösungsansätze zur Vermeidung von Ozean Plastik. Das 2013 von David Katz und Shaun Frankson gegründete Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, der Verschmutzung von Ozeanen durch Plastikmüll aktiv entgegenzuwirken und insbesondere die Armut in Ländern mit einer unzureichenden Infrastruktur für Abfallwirtschaft bekämpfen.

Aktuell ist die Plastic Bank auf den Philippinen, in Haiti, Indonesien und Brasilien vertreten. Um dort neue Chancen auf eine bessere Lebensqualität für Menschen in Armut geschaffen werden, wird Plastikabfall zu einer Währung gemacht, dem sogenannten Social Plastic. An errichteten Kunststoffsammelstellen für Plastikabfälle kann die lokale Bevölkerung gesammeltes Plastik abgeben und erhält dafür einen monetären Ausgleich. Den Sammlern ist es hierdurch möglich, ihr Einkommen um das 3- bis 5-Fache zu steigern.

FAQ

Sollte nicht grundsätzlich auf die Nutzung von Plastik als Verpackung verzichtet werden?

Ein genereller Verzicht von Kunststoff als Verpackung ist nach aktuellem Stand nicht möglich aber auch wissenschaftlich belegt nicht immer ökologisch sinnvoll. Generell kann man sagen, dass das Volumen der Verpackung reduziert und die genutzten Verpackungen wiederverwertet werden sollten. Das gilt nicht nur für Glasflaschen, sondern genauso für Plastikabfälle, die natürlich in die gelbe Tonne gehören! Richtig entsorgt, können aus alten Plastikprodukten wieder neue hergestellt werden. Zusätzlich hat eine Kunststoffverpackung auch vielfältige ökologische Vorteile. So können bei der Herstellung und durch das geringe Gewicht von Kunststoffverpackungen große Mengen an CO2 vermieden werden. Viele Schaebens Produkte profitieren zudem von einem optimalen Verhältnis zwischen Inhalt und Verpackung, sowie dem produktspezifischen Verzicht von zusätzlichen Packmitteln. So kann CO2 und Müll vermieden werden.