Die aktive Beteiligung am Klima- und Umweltschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Kontinuierliches Recycling ist dabei ein Ausdruck nachhaltigen Wirtschaftens und dient der Einsparung von Energie, Ressourcen und Emissionen. Durch die Teilnahme am Dualen System für die Verwertung von Verkaufsverpackungen bei „Der Grüne Punkt“ konnten wir seit 2016 jedes Jahr zur Reduzierung von Treibhausgasen und damit entscheidend zum Klimaschutz beitragen.

Der Grüne Punkt ist Marktführer unter den dualen Systemen mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung. Seit mehr als zehn Jahren macht Der Grüne Punkt für seine Kunden Leistungen rund um den Umweltschutz mit der DSD-Umweltbilanz transparent. Dazu gehört auch die Auszeichnung „Umweltzertifikat Grüner Punkt“, das den positiven Effekt des Recyclings neben der Einsparung von CO2-Äquivalenten in vier weiteren Wirkungskategorien bestätigt.

Zertifikat 2016

Zertifikat 2017

Zertifikat 2018

Informationen zu den Umweltzertifikaten des Grünen Punktes

Basis für die Berechnung der Einsparung in den verschiedenen Wirkungskategorien ist die Umweltbilanz des Grünen Punkts. Diese wird jährlich in Anlehnung an die Ökobilanzmethode nach ISO 14040 und 14044 erstellt, dann einer wissenschaftlichen Prüfung durch das Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU) in Heidelberg unterzogen und gutachterlich bestätigt.

Obwohl der Recyclingprozess eher zu einem zusätzlichen Ausstoß von Treibhausgasen und einem erhöhten Energieaufwand führen müsste, kann Recycling zu einer Einsparung von Energie, Ressourcen und Emissionen führen. Denn Recycling dient der Gewinnung von Sekundärrohstoffen, wie z. B. Kunststoffregranulaten, die zur Herstellung neuer Produkte eingesetzt werden. Die Verwendung von Sekundärrohstoffen spart daher den Einsatz von primären Rohstoffen, wie z. B. Erdöl und führt somit zu einer Einsparung von Treibhausgasen. Entstehende Emissionen, die entlang der Wertschöpfungskette Sammlung, Sortierung und Verwertung sowie beim Transport freigesetzt werden, wurden in der Berechnung vollumfänglich berücksichtigt. Nur wenn die Aufwände zur Herstellung eines Sekundärrohstoffes im Recyclingprozess geringer sind als die Herstellung der gleichen Menge eines Produktes aus Primärrohstoffen, ist das Recycling sinnvoll.

Das „Umweltzertifikat Grüner Punkt“ bestätigt den positiven Effekt des Recyclings in fünf Wirkungskategorien:

› Wirkungskategorie 1: Einsparung von Treibhausgasen

Die Emissionen treibhausrelevanter Spurengase verstärken die natürliche Erderwärmung und können dramatische Konsequenzen bewirken, unter anderem die Verschiebung von Klimazonen und Ökosystemen sowie das Ansteigen der Weltmeeresspiegel.

» Durch die Verwertung der Verkaufsverpackungen wird die Entstehung klimaschädlicher Treibhausgase, wie z.B. Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O), reduziert.

› Wirkungskategorie 2: Einsparung von fossilen Ressourcen

– Besonders Erdöl ist durch die Knappheit und schwankenden Weltmarktpreise ein Risikofaktor für die Industrie
– Rohstoffarme Länder wie Deutschland reduzieren durch Einsparungen die Abhängigkeit von Rohstoffimporten

» Durch die Verwertung der Verkaufsverpackungen werden fossile Ressourcen geschont.

› Wirkungskategorie 3: Reduzierung von Phosphat- und Stickstoffverbindungen

Abwässer aus Industrie und Landwirtschaft tragen nährstoffreiche Substanzen in die Gewässer. Eine Überdüngung („Eutrophierung“) kann das übermäßige Wachstum von Pflanzen und anderen Organismen zur Folge haben. Der daraus entstehende Sauerstoffmangel gefährdet das Ökosystem der Gewässer.

» Durch die Verwertung der Verkaufsverpackungen wird der Eintrag von Phosphat- und Stickstoffverbindungen in Gewässer vermieden.

› Wirkungskategorie 4: Einsparung von Primärenergie

– Endliche Ressourcen, wie Mineralöl, Kohle und Gas werden knapp
– Kernenergie ist umstritten und wird nun nach und nach durch alternative Energien ersetzt
– Regenerative Energien sind (noch) ein knappes Gut und relativ teuer

» Durch die Verwertung der Verkaufsverpackungen wird Primärenergie eingespart.

› Wirkungskategorie 5: Vermeidung von Schwefeldioxid-Äquivalenten („Versauerung“)

Emissionen von Schwefel- und Stickstoff-Verbindungen bewirken „sauren Regen“. Durch den Eintrag in die Ökosysteme der Böden und Gewässer können Schäden durch die resultierende pH-Senkung entstehen. Industrieemissionen verstärken diese schädlichen Auswirkungen.

» Durch die Verwertung der Verkaufsverpackungen wird die Versauerung verringert.

Hier findest du weitere Informationen des Grünen Punktes zu unseren Umweltzertifikaten.

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