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Nahezu alle Aktivitäten für die wir als Unternehmen verantwortlich sind, wirken sich auf vielfältige Art und Weise auf das Klima aus. Wir wollen uns daher fortlaufend für ein noch besseres ökologisches Handeln von uns als Unternehmen einsetzen. Hierfür ist es von entscheidender Bedeutung die Folgen und Auswirkungen unseres Handelns auf die Ökosysteme zu kennen. Nur wenn uns die diesbezüglichen Basiswerte bekannt sind, ist in der Zukunft ein noch besseres umweltorientiertes Verhalten möglich. Daher haben wir im Rahmen der Zusammenarbeit mit ClimatePartner für die Jahre 2016 und 2017 einen Corporate Carbon Footprint, kurz CCF, des Unternehmens erstellen lassen.

Was ist ein Corporate Carbon Footprint (CCF)?

Der CCF ist die CO2-Bilanz eines Unternehmens und bildet die Treibhausgasemissionen des gesamten Unternehmens ab. Grundgedanke ist es, eine Basis zu schaffen, die es möglich macht die unterschiedlichen Einflussfaktoren auf das Klima quantitativ vergleichen zu können. Berechnet wird der CCF in Anlehnung an die Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standard („GHG Protocol Corporate Standard“), ein international anerkannter Standard für die Bilanzierung von Unternehmensemissionen.

Zielformulierung

Mit der Berechnung des CCF verfolgen wir das primäre Ziel, durch den Ausgleich der CO2-Emissionen des gesamten Produktsortiments und sonstiger Geschäftsaktivitäten wie die Nutzung des Fuhrparks, Geschäftsreisen oder Energieverbräuche am Firmensitz in Frechen über international anerkannte Klimaschutzprojekte die Produkte der Marke Schaebens klimaneutral zu vermarkten.

Darüber hinaus dient der CCF dazu, die größten Emissionsquellen innerhalb des Unternehmens und entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen – insbesondere der Standort, die Mobilität, die Logistik, die Rohstoffe, die Verpackung und die Herstellung der Produkte – zu identifizieren. Damit bildet der CCF die Grundlage für die Entwicklung unserer nachhaltigen Klimaschutzstrategie, in der Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasemissionen für sämtliche Unternehmensabläufe festgelegt werden. Außerdem dient der CCF dazu, zu überprüfen, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden, in welchen Bereichen Fortschritte erzielt werden konnten und in welchen Bereichen Handlungsbedarf zur CO2-Reduktion besteht.

Definition der Systemgrenzen

Eine CO2-Bilanzierung erfordert eine klare Festlegung der Systemgrenzen, auf die sich der Carbon Footprint bezieht. Dies beinhaltet organisatorische und operative Systemgrenzen. Die organisatorischen Systemgrenzen beschreiben die organisatorische Einheit und den Zeitraum, auf den sich der Carbon Footprint bezieht. Die operativen Systemgrenzen beschreiben die Emissionsquellen, die innerhalb der organisatorischen Grenzen Berücksichtigung finden. Zur Abgrenzung verschiedener Emissionsquellen unterscheidet der GHG Protocol Corporate Standard zwischen drei Kategorien („Scopes“):

In Scope 1 werden alle CO2-Emissionen ausgewiesen, die direkt durch das bilanzierende Unternehmen gesteuert werden können (direkte CO2-Emissionen). Hierunter fallen die Verbrennung fossiler Brennstoffe, CO2-Emissionen aus chemischen und physikalischen Prozessen sowie flüchtige Emissionen, wie z. B. Kältemittelleckagen aus Klimaanlagen.

In Scope 2 werden indirekte CO2-Emissionen ausgewiesen, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe während der Produktion von Strom, Wärme, Kälte und Dampf bei externen Energieversorgern verursacht werden.

Alle übrigen CO2-Emissionen, die nicht der direkten unternehmerischen Kontrolle unterliegen, werden in Scope 3 ausgewiesen (andere indirekte CO2-Emissionen). Hierunter fallen z. B. CO2-Emissionen, die mit Produkten und Dienstleistungen verbunden sind, die durch das bilanzierende Unternehmen in Anspruch genommen oder verarbeitet werden. Hinzu kommen CO2-Emissionen, die mit der Nutzung verkaufter Produkte und Dienstleistungen verbunden sind, wenn dabei direkte CO2-Emissionen verursacht werden.

Was ist ein Product Carbon Footprint

Ebenso wurden, basierend auf den Ergebnissen des CCF und den Berechnungen aus dem Vorjahr, die Product Carbon Footprints („PCF“) für die einzelnen Schaebens Produkte bestimmt und aktualisiert. Die PCFs wurden in Anlehnung an die Richtlinien des Greenhouse Gas Protocol Product Life Cycle Accounting and Reporting Standard („GHG Protocol Product Standard“) erstellt. Diese dienen als Grundlage für die Einführung klimaneutraler Produkte der Marke Schaebens. Darauf aufbauend erfolgt die Ausgestaltung eines transparenten und nachvollziehbaren Marketingkonzepts, um das Engagement im Klimaschutz gegenüber Mitarbeitern, Lieferanten und Kunden erfolgreich zu kommunizieren.

Die für Schaebens berechneten Emissionen des Jahres 2017 entsprechen…

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Prinzip der Klimaneutralität

Als klimaneutral bezeichnet man Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren CO2-Emissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden.

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ClimatePartner ist ein führender Lösungsanbieter im Klimaschutz für Unternehmen. Ziel von ClimatePartner ist es, durch Klimaschutz die Lebensumstände von Menschen, Tieren und Pflanzen weltweit zu verbessern

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