Schaebens Fesichtsmaske Matcha

Obwohl ich mich selber als Tee-Junkie bezeichnen würde, war mir Matcha bis vor zwei Jahren noch unbekannt. Und weil mich die grüne Farbe des japanischen Matcha-Pulvers sofort an Wasabi erinnerte, war mir der erste Schluck auch nicht ganz geheuer. Vieles was grün ist und aus Asien kommt, schmeckt ja bekanntlich oft scharf. Und in Sachen Schärfe bin ich leider ein ziemliches Weichei. Die Farbe täuscht zum Glück. Matcha, was übersetzt “gemahlener Tee“ bedeutet, hat einen zart süßen Geschmack und sollte von jedem Teeliebhaber zumindest mal probiert werden. Traditionell verwendet man zur Zubereitung des Tees einen Bambuslöffel und einen Bambusbesen. Wer damit nicht ausgestattet ist, kann zu einem kleinen Schneebesen oder Milchschäumer greifen.

Matcha Tee

½ Teelöffel (oder zwei Bambuslöffel) Matchapulver in eine Teeschale oder Tasse geben, 80ml heißes Wasser hinzufügen und den Tee aufschlagen, bis sich an der Oberfläche Schaum bildet. Achtung: das Wasser sollte eine Temperatur von 80 Grad nicht überschreiten, da ansonsten die Inhaltsstoffe abgetötet und Bitterstoffe freigesetzt werden.

Ursprünglich stammt Matcha aus China. Im 12. Jahrhundert brachte ein chinesischer Mönch den Tee nach Japan. Seither ist er Bestandteil der Teezeremonie. Da der Tee pur getrunken wird, solltet ihr ihn in jedem Fall nur von vertrauenswürdigen Quellen beziehen. Obwohl es Matcha mittlerweile auch in Supermärkten zu kaufen gibt, lohnt sich ein Besuch im Teeladen. Die Qualität des Matchas könnt ihr dort nämlich meist direkt überprüfen. Umso kräftiger das Grün, desto besser die Qualität. Hat das Pulver eine gelbliche oder bräunliche Farbe, handelt es sich um ein minderwertigeres Produkt.

Dank der beruhigenden Aminosäuren und des anregenden Koffeins, ist Matcha eine perfekte Alternative zu Kaffee. Das grüne Pulver enthält außerdem mehr Inhaltsstoffe als herkömmliche Tees. Vor allem viele Carotine, Catechine und die Vitamine A, B, C und E. Diese Vitamine haben nicht nur eine positive Wirkung auf unseren Körper – sie sorgen außerdem für eine schöne Haut.

Matcha Maske

Die neue Matcha-Maske von Schaebens ist dank der zusätzlichen Extrakte aus Ingwer, Ginseng und Reis ein regelrechter Feuchtigkeitsbooster. Die Rezeptur schützt die Gesichtshaut vor den Folgen von Kälte und Sonneneinstrahlung. Kleine Fältchen werden geglättet und die Haut fühlt sich bereits nach der ersten Anwendung samtig weich an. Mir gefällt besonders der unaufdringliche Matcha-Geruch, der mich immer ein bisschen an meinen Lieblingsteeladen erinnert.

Wer sich während der Einwirkzeit eine Erfrischung gönnen möchte, kann das Matcha-Pulver hervorragend für grüne Smoothies verwenden. Aber auch als Kochzutat ist es bestens geeignet. Wenn ihr den Matcha nur als Zutat benutzt, müsst ihr dafür nicht allzu tief in die Tasche greifen. Oft ist dieser auch als „Koch-Matcha“ gekennzeichnet und für unter 10 Euro erhältlich. Wollt ihr ihn pur trinken, könnt ihr durchaus 15-50 Euro pro 30g ausgeben. Ein schöner Nebeneffekt: Matcha eignet sich sehr gut zum abnehmen und entgiften.

Mein absoluter Favorit ist Matcha-Mandel-Latte.

 

 

Matcha-Mandel-Latte

1/2 TL Matcha-Pulver mit 50ml warmen Wasser verrühren. Mandelmilch aufschäumen und in ein Macchiato-Glas geben. Dann  das gemischte Matcha-Pulver dazugeben. An kalten Tagen benutze ich gerne etwas Zimt als Topping. Mhmmm…

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