Liebe Kundin, lieber Kunde,
nachfolgend finden Sie Wissenswertes, Tipps und Anregungen rund um die Themen
Kosmetik, Wellness und Gesundheit.
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Gesichtsmasken stellen gleich in zweifacher Hinsicht einen wichtigen Wohlfühlfaktor
dar: Neben der intensiven Pflege durch die enthaltenen Wirkstoffe haben sie auch eine
angenehme Wirkung auf das gesamte Wohlbefinden. Der Entspannungseffekt trägt zur
Erholung von Haut und Körper bei und so verwandeln Gesichtsmasken mit geringem
Aufwand das heimische Badezimmer in eine Wellness-Oase.
Daher sind Gesichtsmasken in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten
Schönheitsanwendungen geworden, die problemlos zu Hause und unterwegs angewendet
werden können. Die schnellen Schönmacher bieten durch konzentrierte Wirkstoffe
eine Extraportion Pflege für Gesicht, Hals und Dekolleté und das bei einer relativ kurzen
Einwirkzeit.
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Doch Masken verwöhnen die Haut nicht nur, sie verbessern auch die Ausstrahlung und
tragen zum gesamten Wohlbefinden bei. Sie wirken unterstützend bei Feuchtigkeitsverlust,
Falten, rauer Haut, Unreinheiten, fettiger Haut und helfen, die Auswirkungen negativer
Umwelteinflüsse zu mindern. Ätherische Öle und Düfte lassen Stress, Müdigkeit und
Abgespanntheit vergessen.
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Das Anwendungsspektrum von Gesichtsmasken ist äußerst weit reichend, für jeden
Hauttyp von „Fettig“ bis „Trocken“ findet sich das richtige Präparat. So vielfältig die
Anwendungsgebiete, so unterschiedlich sind auch die Wirk- und Inhaltsstoffe, die sich in
den Masken befinden: Vitamine, Mineralstoffe, Q10, Ceramide, Liposome, Totes Meer
Schlamm, Pflanzenwirkstoffe von Aloe Vera bis Weizenkeimöl, um nur einige zu nennen.
Durch kontinuierliche Produktentwicklung in den Labors der Hersteller werden ständig neue
Inhaltsstoffe gefunden und auf ihre Verwendbarkeit, ihren Nutzen und ihre Verträglichkeit
getestet.
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Große Unterschiede gibt es auch in der Konsistenz und bei der Anwendung der Masken. So
unterscheidet man Creme-Masken, Gel-Masken, Peeling, Peel-Off, Schlamm und Thermo
Masken.
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Sie haben die unterschiedlichsten Funktionen: Sie spenden Feuchtigkeit, stärken die
natürlichen Hautfunktionen, wirken restrukturierend, glätten, verleihen neue Elastizität und
Spannkraft und sorgen für ein strahlendes Aussehen (z. B. Schaebens Feuchtigkeits Maske,
Schaebens Anti-Falten Maske).
Für die empfindliche Augenpartie gibt es sogar spezielle Augenmasken (z. B. Schaebens
Augen Maske). Sie mildern Augenfältchen und Augenringe und glätten die Haut.
Crememasken werden nach der Einwirkzeit mit einem Kosmetiktuch abgenommen. Rund um
die empfindliche Augenpartie werden eventuelle Reste sanft eingeklopft.
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Sie befreien unreine Haut sanft von Schmutz, überschüssigem Talg, Hautschüppchen
und Unreinheiten und sind besonders geeignet für ölige/fettige Haut und Mischhaut. Sie
enthalten oftmals Schlamm aus dem Toten Meer (z. B. Schaebens Totes Meer Maske), der
einen besondern hohen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen aufweist, oder Kaolin
(Porzellanerde). Schlamm Masken werden gleichmäßig auf Gesicht, Hals und Dekolleté
aufgetragen, bis die Maske angetrocknet ist. Nach der Anwendungszeit wird der Schlamm
mit warmem Wasser abgewaschen. Die Haut wird geklärt, die Poren verfeinert und Pickeln
vorgebeugt.
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Thermo Masken sind meist für unreine Haut konzipiert. Durch die Wärmeentwicklung
werden die Poren geweitet und die Wirkstoffe können so noch besser in die Haut
eindringen. Durch den Wärmeeffekt wird auch die Durchblutung gefördert, der Teint wird
rosig und frisch.
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Gel Masken erfrischen müde und gestresste Haut und versorgen die Haut mit Feuchtikeit.
Schon beim Auftragen sorgen aktivierende Wirkstoffe wie z. B. Menthol für Kühlung und
Belebung. Schnell beiseitigen sie Spuren von Hektik und Stress, ein optimaler Frische-Kick für die Haut.
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Reinigungs Masken befreien die Haut von losen Hautschüppchen und Unreinheiten. Sie
verfeinern das Hautbild und der Teint wird optimal vorbereitet für die nachfolgenden
Pflegeprodukte. Es gibt zwei verschiedene Methoden, um dies zu erreichen: Peeling Masken
und Peel-Off Masken.
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Peeling Masken befreien die Haut mit Hilfe von Fruchtsäuren oder sanften Peelingkörpern
aus natürlichen oder synthetischen Granulaten von losen Hautschüppchen. Besonders
wirkungsvolle Peeling Masken beinhalten beides, Fruchtsäuren und Peelingkörper (z. B.
Schaebens Erdbeer Maske). Peeling Masken werden sanft in die angefeuchtete Haut
einmassiert und dann sorgfältig abgewaschen.
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Peel-Off Masken (z. B. Schaebens Peel-Off Maske) sind Abzieh- Masken und bestehen
zumeist aus einem Gel, das dünn und gleichmäßig im Gesicht verteilt wird und dann
antrocknet. Während der Einwirkzeit verwandelt sich das Gel in einen dünnen Film, den
man danach einfach abziehen kann. Eventuelle Überreste werden mit lauwarmem Wasser
entfernt. Das Abziehen vitalisiert die Haut und regt die Durchblutung an, der Film nimmt
lose Hautschüppchen einfach mit. Zusätzliche Fruchtsäuren unterstützen das Ablösen der
Hautschuppen.
Konzentrate versorgen die Haut, ähnlich wie Gesichtsmasken, mit notwendiger
Zusatzpflege. Bei Konzentraten fällt jedoch die 10 bis 15minütige Einwirkzeit weg, somit
sind sie noch geeigneter als Express-Pflege für zwischendurch und für Menschen, die ihrer
Haut trotz Zeitmangel ein wertvolles Extra gönnen möchten.
Es gibt die Konzentrate in praktischen Einmalverpackungen als Abdreh-Kapseln und (in
größeren Mengen) in Spendern.
Konzentrate, Ampullen und Seren sind ergiebige Intensivpflegepräparate von leichter
Textur. Besonderes Kennzeichen sind ihre hochkonzentrierten Wirkstoffe, die für
eine schnelle Wirkung sorgen. Sie werden als „Problemlöser“ nach der Reinigung
der Gesichtshaut vor der normalen Tagescreme oder dem Make-up aufgetragen.
Konzentrate sind jedoch kein Ersatz für die übliche Tages- und Nachtpflege, sondern
sie ergänzen diese. Durch die hohe Wirkstoffkonzentration genügen einige wenige
Tropfen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Sie lassen sich leicht auf der Haut
verteilen und dringen schnell ein.
Die Anwendungsgebiete von Konzentraten, Ampullen und Seren sind so
unterschiedlich wie die verschiedenen Bedürfnisse der Haut: Sie spenden Feuchtigkeit,
(z. B. Schaebens Feuchtigkeits Konzentrat, beugen Fältchen vor (z. B. Schaebens
Anti-Falten Konzentrat, mildern bestehende Fältchen, schützen trockene Haut,
stärken sensible Haut, schützen vor Umweltbelastungen, restrukturieren und
revitalisieren reife Haut, beruhigen sonnenstrapazierte Haut, stimulieren die
Haut bei Ermüdungserscheinungen und bringen Spannkraft und Energie, helfen
bei großporiger, fetter Haut, mildern Pigmentflecken und beruhigen die Haut bei
Irritationen. Auch für die empfindliche Augenpartie gibt es spezielle Produkte, z. B.
Schaebens Augen Konzentrat, die u. a. auch gegen Schwellungen und dunkle Ringe
helfen.
Wirkstoffe sind neben bekannten Helfern wie z. B. Pflanzenextrakte, essentielle Öle,
Liposome, Ceramide, Vitamine, Mineralien, Olivenöl, Thermalwasser auch „exotische“
Inhaltsstoffe wie Andiroba- und Copaibaöl aus Brasilien, Kaviar, chinesische Reishi-
Pilze, Extrakte aus Hefe, Ginko, Ginseng und Seide.
Konzentrate werden täglich vor der üblichen Tages- und Nachtpflege angewendet. Sie
werden auf Gesicht, Hals und Dekollete leicht eingeklopft, um die Durchblutung anzuregen.
Ein Peeling oder eine Reinigungsmaske einmal wöchentlich bereiten die Haut auf die
folgende Pflege vor. Sie lösen abgestorbene Hautschüppchen und sorgen dafür, dass die
Wirkstoffe optimal aufgenommen werden können. Vorsicht im Augenbereich: Sofern es
sich nicht um ein spezielles Produkt für die Augen handelt, sollte dieser Bereich ausgespart
werden, da die intensiven Wirkstoffe hier reizend wirken könnten. Empfohlen wird ein
Anwendungszeitraum von ca. 4 Wochen.
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Totes Meer Schlamm wird vorwiegend für Gesichtsmasken und Körperpackungen
verwendet. Es gibt Pulver zum Anrühren und fertige Rezepturen, z. B. Schaebens Totes
Meer Maske. Packungen mit Schlamm vom Toten Meer sind wohltuend und wirkungsvoll
zugleich. Als zusätzliche Wellness-Behandlung während eines entspannenden Bades
bieten Sie einen weiteren Wohlfühl-Effekt. Zudem reinigen und klären sie die Haut, wirken
entzündungshemmend und beruhigen gereizte und alltagsgestresste Haut. Nach der
Behandlung fühlt sich die Haut zart und geschmeidig an.
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Totes Meer Salz und Totes Meer Schlamm sind Naturprodukte, deren Bedeutung schon im
Altertum bekannt war. Bereits die Römer, Könige und reiche Kaufleute entspannten sich
bei Badekuren am Toten Meer und machten es zu einer bekannten Kur- und Badestätte.
Das Tote Meer stellt mit ca. 417 Metern unter dem Meeresspiegel den tiefsten Punkt
der Erdoberfläche dar. Es wird seit Millionen Jahren von zahlreichen unterirdischen
Quellen gespeist, die wertvolle Mineralien und Spurenelemente, wie zum Beispiel
Calcium, Magnesium, Kieselsäure, Kalium, Eisen, Bromid und Jod liefern. Diese einzigartige
Zusammensetzung macht sowohl das Salz, als auch den Schlamm aus dem Toten Meer zu
einem einzigartigen und daher begehrten Inhaltsstoff für pharmazeutische und kosmetische
Produkte.
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Totes Meer Salz fördert die Heilprozesse der Haut. Menschen mit Hautkrankheiten wie
Psoriasis (Schuppenflechte), Neurodermitis, Dermatitis usw. wird häufig eine Kur am Toten
Meer empfohlen. Die mit Mineralien angereicherte Luft und therapeutische Anwendungen
mit Salz und Schlamm lindern und heilen die unterschiedlichsten Hautkrankheiten.
Einfacher und preiswerter ist es, sich die heilende Kraft des Toten Meeres durch diese
mineralstoffhaltigen Salze direkt in die heimische Badewanne zu holen. Totes Meer Salz ist
ein idealer Badezusatz für Teil- und Vollbäder.
Jedoch nicht nur Menschen mit problematischer Haut profitieren von den Vorteilen des
Toten Meer Salzes. Ein Bad mit Meersalz bringt Entspannung und Erholung für Geist, Seele
und Körper. Es ist reich an Mineralstoffen und Spurenelementen und fördert dadurch die
Hautdurchblutung, regt den Stoffwechsel an und spendet Feuchtigkeit. Die vielfältigen
Wirkstoffe machen das Salz zu einem idealen Badezusatz für entspannende Wellness-
Bäder. Die Haut wird erfrischt, gepflegt und sieht gesund aus. Wichtig: Vollbäder belasten
den Kreislauf. Baden Sie nicht zu lange (20 Minuten) und vor allem nicht zu heiß (ca. 37°C).
Gönnen Sie sich nach dem Bad noch eine Ruhepause anstatt gleich durchzustarten, damit
der Kreislauf wieder allmählich auf Touren kommt.
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Auch in Hautcremes und Peelings, Waschlotionen und Duschgels schätzt man die
wohltuende Wirkung des Toten Meeres. Das Salz wirkt adstringierend, spendet Feuchtigkeit,
hilft bei Unreinheiten und löst verhornte Hautschüppchen. Die Haut wird zart und glatt.
Ein natürliches Peeling mit Meersalz und z. B. Oliven, Mandel- oder Sesamöl sorgt für
streichelzarte Haut, speziell auch bei rauen Händen, Knien und Ellenbogen. Für die
empfindlichere Gesichtshaut gibt es spezielle Peelings mit feinerer Körnung, z. B. Schaebens
Totes Meer Peeling.
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Fette sind wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Sie liefern Energie, sind Träger für
fettlösliche Vitamine und dienen als Bau- und Schutzstoffe.
Fettsäuren unterscheiden sich durch die Anzahl der C-Atome (Kettenlänge) und die Anzahl
und Position ihrer Doppelbindungen. Fettsäuren ohne Doppelbindungen nennt man
gesättigt. Ungesättigte Fettsäuren besitzen eine oder mehrere Doppelbindungen zwischen
den Kohlenstoffatomen der Kette.
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Gesättigte Fettsäuren kommen vorwiegend in Fetten tierischen Ursprungs vor. Sie liefern
zwar Energie, haben jedoch eine cholesterinspiegelerhöhende Wirkung.
Gesundheitsfördernd dagegen sind ungesättigte Fettsäuren. Omega-3 Fettsäuren sind
essentielle, langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie kommen fast ausschließlich
in fetten Seefischen und nur in wenigen Pflanzen vor. Die in den Omega-3 Fettsäuren
enthaltenen beiden Stoffe Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA)
bewirken u. a., dass die Zellwände elastisch bleiben. Studien belegen, dass die Inuit viel
seltener an Herzinfarkten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben. Die Wissenschaftler
führen dies auf deren überdurchschnittlich hohen Fischkonsum zurück. Auch in anderen
Regionen, in denen viel Fisch gegessen wird (Mittelmeer, Japan), treten Herz-Kreislauf-
Krankheiten deutlich seltener auf. Außerdem fördern Omega-3-Säuren die Durchblutung,
senken den Blutdruck und hemmen Entzündungen.
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Omega-3-Fettsäuren sind essentiell, d. h. sie können vom Körper selbst nicht gebildet
werden und müssen daher über die Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt
werden. Die besten Quellen für Omega-3 Fettsäuren sind Seefisch - und hier die fettreichen
Sorten wie Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch. Sie kommen aber auch in den Pflanzenölen
Leinöl, Rapsöl und Walnussöl und in geringem Maße auch in Leinsamen, Nüssen und
Sojaprodukten vor.
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Leider ist die heutige Ernährungsweise nicht immer ausgewogen und gesundheitsorientiert.
Wir verzehren zu viele tierische, gesättigte Fettsäuren und zu wenig mehrfach ungesättigte
Omega-3-Fettsäuren. Dies kann zu einer Erhöhung der Blutfettwerte, wie z. B. des
Cholesterinspiegels führen. Zu hohe Blutfettwerte gelten neben Stress, Rauchen, Alkohol und
Bewegungsmangel als bedeutende Risikofaktoren für Herz und Kreislauf. Daher raten
Ernährungsexperten zu mindestens 2 Fischmahlzeiten pro Woche, um den Bedarf an Omega-
3 Fettsäuren zu decken.
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Sofern eine ausreichende Versorgung mit Omega-3-Säuren über die Nahrung nicht
gewährleistet ist, können sie auch als Nahrungsergänzungsmittel (z. B. Schaebens Lachsöl
Kapseln) zugeführt werden. Speziell für Allergiker, Vegetarier oder Menschen, die keinen
Fisch mögen, gibt es spezielle Kapseln auf pflanzlicher Basis (z. B. Schaebens Omega-3
Pflanzenöl)
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Quellen:
www.wikipedia.de
Gesellschaft für Ernährungslehre
Medical Tribune
www.lifeline.de
L-Carnitin wurde erstmals 1905 von zwei russischen Forschern in Muskelfleisch entdeckt.
Den Namen L-Carnitin leiteten sie aus dem lateinischen Wort für Fleisch „carnis“ ab.
L-Carnitin ist eine Substanz, die den Vitaminen der B-Gruppe ähnlich ist und eine wichtige
Rolle beim Fettstoffwechsel und für die Energiegewinnung im Körper spielt. Langkettige
Fettsäuren sind eine der primären Energiequellen unseres Körpers. Um jedoch aus diesen
Fettsäuren Energie gewinnen zu können, müssen diese aufgespalten werden. Dies geschieht
in den Mitochondrien. Als Mitochondrien bezeichnet man die Zellorganellen, deren Aufgabe
die Energiegewinnung ist, sozusagen das „Kraftwerk der Zelle“. Die Fettsäuren können
nicht alleine in die Mitochondrien gelangen, da sie nicht durch deren Zellwand hindurch
können. Diese Transportaufgabe löst L-Carnitin, zusammen mit mindestens 3 Enzymen. In
den Mitochondrien werden die langkettigen Fettsäuren dann aufgebrochen und dadurch
kann Energie freigesetzt werden. Eine andere wichtige Funktion des L-Carnitins ist die
Entgiftung: Mit Hilfe von L-Carnitin können kurzkettige Fettsäuren aus den Mitochondrien
heraustransportiert werden.
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L-Carnitin wird einerseits vom Körper selbst (endogen) mit Hilfe von z. B. Vitamin C, Eisen,
Niacin und Vitamin B6 gebildet und kann andererseits von außen zugeführt werden, z. B.
durch Fleisch, oder durch L-Carnitin als Nahrungsergänzung.
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Bei Diäten: Da L-Carnitin den Fettstoffwechsel anregt, kann es bei Diäten zur
Gewichtsreduktion förderlich wirken.
Vegetarier/Veganer: Da pflanzliche Lebensmittel L-Carnitin nur in sehr geringer Menge
enthalten, kann es bei Personen, die kein Fleisch zu sich nehmen, zu einer Unterversorgung
kommen, die sich nachteilig auf den Stoffwechsel auswirken kann.
In Streßzeiten: z. B. während Schwangerschaft und Stillzeiten, generell in Zeiten erhöhter
körperlicher Belastung.
Sportler: Zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Beschleunigung der Regeneration.
Zur Erhaltung der Lernfähigkeit: Ein Artikel vom 18. Februar 2004 der Gesellschaft für
Ernährungsmedizin in Aachen führt aus, dass L-Carnitin außerdem die Lernfähigkeit von
Senioren verbessert :
„Ältere Menschen können durch Einnahme von L-Carnitin das geistige Nachlassen unter
gewissen Umständen reduzieren, berichtet heute Marion Hönig, Diplom Oecotrophologin
bei der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Aufgrund vielfältiger
positiver Effekte auf Gehirn und Nervensystem, ist eine Substitution mit L-Carnitin als
Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel - im Rahmen einer gesunden Ernährungsweise
- speziell bei Senioren ratsam“, erklärte der Sprecher der Gesellschaft Sven-David Müller am
18. Februar 2004.
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L-Carnitin wird als Nahrungsergänzung in Kapselform, als Pulver, Kaugummi und in
Fitnessgetränken angeboten, z. B. Schaebens L-Carnitin.
© 2012 Haus Schaeben GmbH & Co. KG.